B-Vitamine sind Powerfood für’s Gehirn

Neben Omega-3-Fettsäuren ist unser Gehirn auf eine konstante Zufuhr von Vitaminen und Antioxidantien angewiesen. Vor allem B-Vitamine sind für den Erhalt der Gehirnfunktion unabdingbar. Eine Mangelversorgung mit den wichtigen Vitaminen kann sich relativ rasch bemerkbar machen, beispielsweise in Form von Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen, Gedächtnisverlust und Verwirrtheit.

Unter dem Begriff “Vitamin B” sind mehrere Vitamine zusammengefasst, darunter Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und B12.Jedes dieser B-Vitamine erfüllt im Körper spezifische Aufgaben.B-Vitamine sind in vielen Nahrungsmitteln enthalten, eine konstante Versorgung des Körpers mit den einzelnen B-Vitaminen ist für die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden besonders wichtig.

Welche Funktionen unterstützen die B-Vitamine im Gehirn?

Fakt ist: Ohne B-Vitamine geht im Körper eigentlich gar nichts. Zum B-Vitaminkomplex zählen insgesamt acht B-Vitamine, die jeweils spezifische Aufgaben erfüllen. So ist Vitamin B1 (Thiamin) beispielsweise für den Kohlenhydratstoffwechsel der Nerven essentiell, während Vitamin B3 (Niacin) vor allem für die Haut und die Schleimhäute wichtig ist.

Die B-Vitamine sind in unterschiedlichen Nahrungsmitteln enthalten, dazu zählen tierische Produkte wie Eier, Fleisch, Fisch und Milchprodukte sowie pflanzliche Produkte wie Nüsse, einige Obst- und Gemüsearten und Soja. Es ist wichtig darauf zu achten, dass der Körper konstant mit allen B-Vitaminen versorgt wird, da bereits der Mangel eines B-Vitamins die Gesundheit beeinträchtigen kann.

Für das Gehirn besonders wichtig sind die Vitamine B1, B3, B6 (Pyridoxin) und B12 (Cobalamin).Die Vitamine B1 und B3 fördern unsere Konzentration, die Reaktionszeit des Gehirns und das Langzeitgedächtnis.Hingegen sind die Vitamine B6 und B12 für das Arbeitsgedächtnis und den Erhalt des Erinnerungsvermögens wichtig.

Vitamin B1 fördert die Konzentration und die Reaktionszeit des Gehirns. Ein Mangel an Vitamin B1 kann zu Stimmungsschwankungen, Lernschwierigkeiten und Schlaflosigkeit führen.Vitamin B3 fördert die Kommunikation zwischen den Neuronen im Gehirn, genauer gesagt die Übertragung der elektrischen Impulse sowie das “Speichersystem” des Langzeitgedächtnisses.

Wer ausreichend viel Vitamin B6 zu sich nimmt, der stellt sicher, dass im Gehirn ausreichend viele Neurotransmitter gebildet werden können. Denn Vitamin B6 ist für die Bildung dieser Botenstoffe besonders wichtig und verbessert darüber hinaus auch unser Arbeitsgedächtnis.

erfüllt ebenfalls viele Funktionen. So ist es u.a. am Aufbau der Nervenhüllen sowie am Erhalt des Erinnerungsvermögens beteiligt.

AuchFolsäure (Vitamin B9 und B11)ist für den Erhalt der Gehirnfunktion unerlässlich.Neben der konstanten Aufnahme ist es wichtig, dass die Vitamine gut aus der Nahrung absorbiert werden können.

Einige B-Vitamine lassen sich nur schwer aus der Nahrung absorbieren. Ein Vitaminmangel ist somit nicht zwangsläufig auf eine unzureichende Zufuhr des Vitamins über die Nahrung zurückzuführen.Auch eine Aufnahmestörung kann für den Mangel verantwortlich sein.

Wie entsteht ein Vitaminmangel?

Einerseits zu nennen sind jedoch vor allem auch Mangelernährung, einseitige und unausgewogene Ernährung und ungesunde Ernährung. Fast jeder Mensch findet sich hier irgendwo wieder: Einige Menschen ernähren sich besonders ungesund, greifen lieber zu Fleisch anstatt zu Gemüse und zu Schokolade anstatt zu einem Apfel oder zu Nüssen – in solchen Fällen kann es passieren, dass beispielsweise die Aufnahme der Vitamine B1 und B2 zu kurz kommt.

Manche Menschen leiden – häufig ohne es zu wissen – unter Absorptionsstörungen. So können beispielsweise Reizungen im Bereich der Darmschleimhaut dazu führen, dass die Aufnahme von Vitamin B12 im Körper gestört ist. Machen sich Mangelerscheinungen eines Vitamin (B)-Mangels bemerkbar, ist es gut diese ärztlich abklären zu lassen.

Viele Nahrungsmittel sind heute vitaminarmer als früher.Anbau-, Ernte-, Viehzucht-, Transport- und Lagerungsverhältnisse – all das beeinflusst die Qualität und den Vitamingehalt eines Nahrungsmittels.Beim Kauf von Obst, Gemüse & Co ist es wichtig darauf zu achten, dass dieses aus biologischem Anbau stammt und keine allzu langen Transportwege hinter sich hat.

Neben einer falschen Ernährungsweise oder Absorptionsproblemen können Vitaminmängel auch darauf zurückzuführen sein, dass das was wir essen gar nicht so gesund ist wie wir denken.

Pestizide, mangelhaft kontrollierte landwirtschaftliche Verhältnisse, nicht-biologischer Anbau, lange Transportwege, unterbrochene Kühlketten – die Liste etwaiger “Störfaktoren”, welche die Qualität unseres Essens beeinflussen ist leider ziemlich lang. So kann es rasch passieren, dass wir Obst und Gemüse essen und uns danach gut fühlen, da wir davon ausgehen, dass wir unseren Körper gerade mit wertvollen (B-)Vitaminen versorgt haben, die Realität dahinter kann jedoch eine ganz andere sein.

Symptome eines Vitaminmangels

Ein Vitamin B-Mangel kann sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen. Dies ist vor allem davon abhängig welches B-Vitamin konkret fehlt bzw. dem Körper in zu geringen Mengen zur Verfügung steht. Raue schuppige Haut, eingerissene Mundwinkel und Nägel, brüchige Haare aber auch psychische Probleme sowie eben Gedächtnisverlust, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen – all das und noch viel mehr kann mit einem Vitamin B-Mangel zusammenhängen.

Helfen Nahrungsergänzungsmittel?

Eine mögliche Lösung, um einen Vitamin B-Mangel zu beheben sind Nahrungsergänzungsmittel, welche die B-Vitamine in konzentrierter Form zur Verfügung stellen.Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sind auf das Beheben einzelner Mängel spezialisiert.Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel enthalten die Mikronährstoffe so aufbereitet, dass sie vom Körper besonders einfach absorbiert werden können.

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